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Kloster Wesemlin, Luzern

Datum10. Januar 2015

OrtLuzern

Wettbewerb2015

AuftraggeberSchweizerische Kapuzinerprovinz Luzern

ArchitektGraber Pulver Architekten AG, Zürich & Bern

Studienauftrag Kloster Wesemlin

 

Der ehemalige Nutzgarten wird teilweise neuen Funktion zugeführt, ist Ort der
Betätigung, des Austauschs und der Begegnungen. Die Grundfiguration leitet sich aus
der räumlichen und geometrischen Struktur des historischen Nutzgartens ab.
Die Kulturpflanzen stehen dabei im Zentrum der Idee.

Bewohner, aber auch Gartenliebende aus den umliegenden Quartieren bestellen die Parterres mit Nutz- und Zierpflanzen. Denkbar ist auch das Anpflanzen von Gemüse, das im betriebseigenen Restaurant verarbeitet werden kann oder das Halten von Nutztieren in einem Hühnerstall oder Bienenhaus. Werden die Gärten nicht für die eigene Versorgung benötigt, dienen diese als Saatzuchtflächen und Mutterpflanzenquartier für selten gewordene florale Kulturpflanzen der Region. ProSpiecieRara übernimmt dabei die ideelle und
konzeptionelle Begleitung. Dabei kann ein wichtiges kulturelles Erbe der Region gesichert werden. Eingestreute Halbstammobstbäume durchsetzen den zentralen Gartenraum.
Das Kloster Wesemlin hat nebst den angedachten Nutzungen grosses Potential, auch überregional eine positive Ausstrahlung zurück zu gewinnen.

Die Gartenparterres werden weiter ergänzt mit Wasseranlagen, Kübelpflanzen, Sitzmöglichkeiten, einem Garten für die Kapuziner, einem Aussenrestaurant am Hofdurchgang sowie der Fassadenbegrünung mit Spalierobstbäumen. Neue Nutzungsansprüche oder Ideen der Bewohner können auch künftig innerhalb des Parterres integriert werden.