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Geissweid Hirschen, Zug

BauherrKorporation Geissweid Hirschen, Zug

ArchitektBoltshauser Architekten, Zürich

Wettbewerb2017

Planung und Realisierung2017-2019

Minimale Eingriffe, Fügungen und Adaptionen reichen aus, um den Geist der unterschiedlichen Historie hervorzuheben. Gassenräume und Höfe werden mit einem steinernen Belag (Guber Quarzsandstein) belegt, der im Zusammenspiel mit Niveaudifferenzen, den emblematisch eingelegten Belagsverortungen und den spezifischen Auszeichnungen mit einem Platzbaum (Juglans regia) und einem Brunnen eine reich differenzierte Abfolgen unterschiedlicher Fügungen und Stimmungen. Die scheinbar rückwärtigen Raumabfolgen werden neu bewusst ins öffentliche Stadtgefüge und somit an die Zeughausgasse angebunden.

Private, gefasste Gartenräume, verstanden als verwunschene Paradiesräume, verbergen so manches Geheimnis und sind jeweils nur spezifischen Nutzern zugänglich, führen aber die in Zug geläufige Typologie innerhalb der ehemaligen Stadtmauern selbstverständlich weiter. Klein aber präzise durchgearbeitet, erinnern sie an den Hortus conclusus und prägen das innere Stadtbild mit einem reichen Pflanzenbild.

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