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Hotel Einsiedlerhof, Einsiedeln

Architekt Lussi + Partner AG, Luzern

Wettbewerb1. Rang

Planung und Realisierung2016 -

1. Rang Studienauftrag mit Lussi + Partner AG, Luzern

 

Freiraum

Der Hotelneubau fasst den Park und bildet gewissermassen ein belebtes Rückgrat in der Abfolge der öffentlichen Räume am Klosterplatz. Der Paracelsuspark wird im historischen Sinne geklärt und gestärkt und als weiten, offenen Platzraum weiterentwickelt. Die räumliche Baumfigur mit Kastanien und diagonalen Wegebeziehungen, die Freistellung der Monumente sowie die mineralische Bodenbeläge und Kanderlaberbeleuchtungen werden erneuert und ergänzt. Wie die Fotographie von 1912 zeigt, wird das Haus Benziger - Einsiedlerhof – in die Platzgestaltung miteinbezogen. Diese prägnante Raumfigur wird wieder hergestellt und bindet die Eingangssituation und das Kaffee an den Paracelsusplatz. Die Pflästerung des Klosterplatzes wird sinnfällig weitergeführt und nimmt neu die Hotelvorfahrt auf. Das Hotel mit Kaffeebar am Haupteingang belebt den Park neu. Denkbar ist im Park auch ein gastronomisches Angebot mit Aussenbuffet während den Sommermonaten.

Im Gegensatz zum öffentlichen Park steht der eher intime Hotelgarten. Subtil, verwunschen und reich durchsetz mit duftenden Gehölzen und Stauden lädt er Gäste zum Verweilen ein – sei es beim Ruhen, Lesen, Plaudern oder zum Apéro in kleinen oder grösseren Gruppen. Wintergrüne Hecken stellen auch im Winter ein einprägsames Gartenbild dar, durchziehen das leicht abfallende Gelände und nehmen jeweils die Topographie auf. Mäandrierende Wege und Plätze können dadurch sanft in die Topographie eingewoben werden. Speierlinge (Sorbus domestica) durchsetzen den Garten als Solitäre oder in Gruppen. Einzig die Ecke am Übergang zur Eisenbahnstrasse wir mit aufwachsenden Kastanien (Aesculus hippocastanum) besetzt.

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