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Siedlung Grünmatt der FGZ, Zürich

BauherrFamilienheim-Genossenschaft Zürich FGZ

ArchitektGraber Pulver Architekten, Zürich

Wettbewerb1. Preis, 2007

Planung und Realisierung2010 - 2013

Die Idee der Gartenstadt bestimmt die Erscheinung und den Charakter der unterschiedlichen Aussenräume der Siedlung Grünmatt. Die privat nutzbaren Gärten sind als Aussenzimmer konzipiert und erweitern den individuell nutzbaren geschützten Wohnraum. Die Gartenzimmer sind minimal ausgestattet (geschnittene Hecken aus Wildapfelsämlingen, Zugangswege, Rasen, vereinzelt Niederstammobstbäume, Kletterpflanzen an den Loggien). Die Heckenstreifen zwischen den Gartenabteilen sind Abbild der inneren Typologie; in Massstab und Rhythmus thematisieren sie das kleinteilige erdgebundene Wohnen im Gegensatz zu den grossflächigen Erschliessungszonen der städtebaulichen Grossform und Fassadentypologie, die die Kleinteiligkeit thematisch überspielen.
Die zwei Haupterschliessungsachsen sind Zonen der Begegnung und der Kommunikation. Zierobstgehölze erinnern an die Nutzbaumarten der eigentlichen Gartenstadtidee, sind Adresse und Attraktor zugleich. Mittig und südlich der Siedlung Grünmatt werden einfache Erschliessungswege eingerichtet, was einer besseren Verbindung der Quartiere mit den Naherholungsräumen dient.
Ebenso wie die Architektur mit minimalistischen und äusserst rationalen Lösungen qualitativ hochwertigen Wohnraum schafft, reagiert auch die Umgebungsgestaltung auf die besonderen Anforderungen und Gegebenheiten mit einer kostengünstigen, robusten und langlebigen Gestaltung.

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