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Universität UniS, Bern

AuftraggeberKanton Bern, Amt für Grundstücke und Gebäude, Bern

ArchitektHäfliger von Allmen Architekten, Bern und Matti Ragaz Hitz Architekten AG, Bern-Liebefeld

Planung und Realisierung2000-2004

Nach der Sanierung und Erweiterung wird das bahnhofsnahe Frauenspital von der Universität bezogen. Das Wettbewerbsprojekt hatte überzeugt,
weil es ein Grossteil der alten Substanz wieder verwendet und alles von einer zentralen Glashalle aus erschliesst.
Die Idee für die neue Umgebung geht vom Garten der alten Direktorenvilla aus. Typisch für viele Objekte des 19. Jahrhunderts auf den Moränenhügeln rund um Bern, ist er vom englischen Landschaftsgarten inspiriert. Dieser arrangiert künstliche Landschaften aus natürlich wirkenden Bildern.
Die Peripherie der Parzelle wird als Hinter- und Mittelgrund mit Gruppen einheimischer Baumarten besetzt und ergänzt.
Unter ihnen wird eine Bodendeckerschicht mit Staudenrabatten ausgelegt. Filmartige Szenerien entstehen, beispielsweise an der Gruppe mit Ahorn und Zypresse im südlichen Hof.
Ein Fenster auf diesen Hof wird in der peripheren Baumreihe ausgespart. Andernorts wachsen Etagenhartriegel über einem Tulpenbeet.
Der mit weissem Marmor abgestreute Gussasphalt an der Schanzeneckstrasse erinnert übers ganze Jahr an die weisse Blüte der Felsenbirnen, die aus den runden Baumgruben spriessen.
Anlieferung, Parkierung, ein Fussweg ins südwestliche Wohnquartier, die gekieste und eingewachsene Feuerwehrzufahrt stehen unauffällig im Dienst der intensiven Nutzung.
Ein mineralisches Parkett im Hof verweist auf ein Fundstück der barocken Stadtbefestigung im darunter liegenden Keller.

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