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Werkbundsiedlung, München

AuftraggeberDeutscher Werkbund

ArchitektChristian Kerez, Zürich

Wettbewerb2006 (Preisgruppe ‘Exemplarisches Wohnen‘)

Die neue Werkbundsiedlung in München zeigt exemplarische Wohngebäude und Strukturen. Als Beispiele und Vorbilder des zeitgenössischen Wohnungsbaus sollen sich die Wohngebäude jedoch nicht nur auf ihre jeweilige Nachbarschaft übertragen lassen, sondern auch auf die Stadt in ihrer Gesamtheit. Die unterschiedliche Überbauungsdichte der Investorenparzellen reagiert deshalb nicht nur auf ihren unmittelbaren Kontext, sonder spiegelt den Bauzonenplan der gesamten Stadt wider. Innerhalb ihrer unmittelbaren Umgebung verzahnen diese unterschiedlichen Wohnhäuser das Areal der Werkbundsiedlung mit dem Kontext.
Die hohen Solitärbauten beziehen sich auf Blockrandbebauungen des angrenzenden Bereiches von Schwabing. Ein 15-geschossiger Wohnturm lässt die neue Werkbundsiedlung von weithin sichtbar in Erscheinung treten. All diese Wohngebäude sind entlang einer zentralen, parkartigen Freifläche aufgereiht, auf die die einzelnen Wohnungen direkten oder indirekten Ausblick haben. Als Erweiterung der bestehenden Hofanlage verbindet diese Freifläche die Gebäude der alten Kaserne mit der neuen Wohnsiedlung und ermöglicht so einen direkten Sichtbezug über das ganze Areal - von den denkmalgeschützten Häusern der Kaserne bis hin zur St. Barbara-Kirche. Durch die gemeinsame Freifläche entsteht trotz der Verschiedenartigkeit der Wohnhäuser ein zusammenhängendes Gebäudeensemble.
Der Freiraum setzt sich aus einer ausgedehnten Spiel- und Ruhewiese und einem grossen Platz mit Sitzbänken zusammen.

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